Buenos Aires, Argentina

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Feb 10 - Feb 15, 2011

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Feb 15, 2011

Ich bin in Argentinien. Wie was? Wollte der nicht von Norden nach Süden? Und jetzt ist er in Argentinien? Richtig, aber das hat seinen Grund.

Als großes Highlight auf diesem Trip wollte ich natürlich auch Feuerland und Patagonien sehen. Die beiden Gebiete an der Südspitze Argentiniens gelten als beeindruckende Naturparadiese. Manch einer vergleicht sie sogar mit Alaska.

Leider sind sie sogar so vergleichbar mit Alaska, dass sie auch fast einen alaskanischen Winter haben. Verglichen mit dem sehr angenehmen Sommer wird das Wetter härscher, kälter und vor allem windiger (Warme Sommer, Harte Winter, oder so ähnlich gab es doch immer diese Klimazonen im Geounterricht). Die Sonne, die man sich sonst in Argentinien vorgestellt hätte, wärmt dann kaum noch. Durch die Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten dann noch vertauscht.

Wäre ich also von Panama aus weiter regulär in den Süden gefahren, wäre ich im Juli im tiefsten Winter in Feuerland angekommen. Mehrtageswandertouren mit Zelten, was man in Feuerland sonst hervorragend machen kann, wären dann nicht drin gewesen. Und überhaupt, wer will denn bei Temperaturen unter 0°C reisen?

Ich bin also am 09.02. in Buenos Aires gelandet. Da der nächste Anschlussflug nach Ushuaia, Feuerland erst eine knappe Woche später ging, hatte ich noch etwas Zeit. War auch nicht so schlimm, so ein paar Tage in Buenos Aires bleiben zu müssen.

Als erstes war ich gleich erstmal Steak essen. S-A-G-E-N-H-A-F-T! Ich weiß nicht ob die Kühe hier glücklicher sind, oder die Argentinier noch besser grillen können als wir, aber das Fleisch war ein Traum!

In Buenos Aires traf ich auch zwei bekannte Gesichter wieder. Zum einen Björn, meinen Reisekumpanen aus den Staaten und Mexiko. Er hatte sich entschlossen seine ursprüngliche Tour von Kanada nach Panama etwas umzuändern und war seit Weihnachten hier unten am reisen. Kurz bevor es für ihn nach Hause nach Hamburg ging, trafen wir uns noch einmal. Mal ganz anders war es jemand zu treffen, mit dem man vor 5 Monaten mehr als 10.000 km weiter nördlich unterwegs war und dann über die Erlebnisse auf der Reise zu sprechen.

Das andere bekannte Gesicht hatte ich länger nicht gesehen, genauer gesagt 3 Jahre nicht. Ich traf Florenica wieder, eine gute Freundin, die ich im Auslandssemester in Frankreich kennengelernt hatte. Sie lud Björn und mich auf ein Asado (Steak essen) bei sich zu Hause ein, und anschließend ging es auch ab ins Nachtleben Buenos Aires. Wie cool das war, in ein neues Land zu kommen, und dort gleich Freunde zu haben.

Und die Stadt selbst, die hatte was. Eine Mischung aus verspielt-verschnörkelter Pariser Architektur und Berliner Kleinkunstflair mit italienisch-spanischen Einwohnern - so wirkt Buenos Aires. Viel zu groß, um nur in ein paar Tagen entdeckt zu werden. Wir besuchten ein paar nette Ecken, den Regierungssitz Casa Rosada (Das Rosa Haus - weiß klingt cooler ne?), ein Friedhof berühmter Persönlichkeiten mit beeindruckender Architektur, sowie dies und das an Flohmärkten und Kleinkunstszene. Als ich am 15.02. abreiste war mir klar, dass ich in diese Stadt unbedingt noch einmal zurückkommen musste.

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10 days ago by Billy

Hallo Sven,lese gerade du komsmt fcber Frankfurt in Richtung Darmstadt. Also ich wohne in Langen, was genau dazwischen liegt. Wenn du mir irgendwie Nachricht geben kannst, wann du genau hier durchkomsmt, dann gibt es entweder ein Essen, oder eine dcbernachtungsmf6glichkeit, wo bei ich dir nur ein sehr unbequemes Ge4stebett zur Verffcgung stellen kf6nnte und da in einer Einzimmerwohnung.Kannst dich ja mal melden.Grudf menzeline