Cabo San Lucas, Mexico

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Nov 11 - Nov 14, 2010

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Nov 14, 2010

In unserer Pension California in La Paz traf ich dann auch auf Felix, Vanessa und Viktor. Alle drei waren Austauschstudenten in Monterey und für einen Kurztrip nach Baja gekommen. Wir entschlossen uns für 3 Tage zusammen ein Auto zu mieten.

Dadurch konnten wir die Städte im Süden - Cabo San Lucas (Touri Hochburg), San Jose del Cabo (ruhiges Künstlerstädtchen) und Cabo Pulmo - einziges (mexikanisches?) Riff im Pazifik - besichtigen, eine Menge Geld sparen und sogar auf mexikanischen Straßen fahren. Als ich selbst am Steuer saß, war ich froh, einen normalen 4-Türer zu lenken, und nicht den großen Van fahren zu müssen, den wir uns beinahe in Seattle gekauft hätten. Warum? Mexikanischer Fahrstil ist eine Sache für sich. Bei Kurven wird zum Beispiel nicht abgremst, sondern auf die Überholspur gewechselt und mit Hupen gewarnt, dass man jetzt in die Kurve fährt. Wenn dann jemand gleichzeitig um die Ecke kommt, führt das meist zu waghalsigen Ausweichmanövern.

Auf diesem Trip sahen wir dann ungewohnte Landschaften. Wir waren das erste Mal in einer Wüste, die mal wirklich so ist, wie man sich eine Wüste vorstellt. Überall mattgelber Sand, gelegentlich ein Kaktus, und ständig das Gefühl 'Wenn-jetzt-was-passiert'. Kakteen wissen sich übrigens wirklich zu verteidigen. Bei einem hielten wir an, brachen ein paar Stacheln ab und spielten Schwertkampf (Au! Die Stacheln sind echt spitz!). Nach dieser Lektion hielten wir bei einem größeren an, der keine Stacheln hatte. Wir kletterten auf ihn hinauf, um ein paar Fotos zu machen. Doch der Kaktus hatte uns schon wieder überlistet. Statt mit Stacheln zu pieken, hatte er ein Sekret abgesondert, was uns den ganzen restlichen Tag lang auf der Haut brannte.

Nächste Station war Cabo Pulmo, was der wohl touristischste Ort war. Beim angeblich einzigen Riff der Pazifikküste waren die Preise durchweg etwa 3-4x höher als zuvor. Für ein schmuddeliges Zimmer ohne Fenster sollten wir 60 Dollar zahlen (Sonst zahlt man für eine Budgetunterkunft 10-15 Dollar). Wir entschlossen uns daher, nur kurz am Riff zu schnorcheln statt wie geplant zu tauchen. Da uns auch hier an jeder Ecke jemand das Geld aus der Tasche ziehen wollte, zogen wir noch am gleichen Abend weiter nach San Jose del Cabo. Hier verbrachten wir zwei entspannte Tage mit Strand, Stadtspaziergang und verkaufswütigen Mexikanern, bevor es schließlich nach Cabo San Lucas zum Playa del Amor (Strand der Liebe) ging, meinem persönlichen Highlight in Baja.

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over 1 year ago by Paul

hallo hamburger, euch auch - lasst es euch gut gehen!

over 1 year ago by Tine

Hi Paul...wir wünschen dir noch ein frohes, gesundes und abenteuerliches Jahr 2011...Viele liebe Grüße von den Hamburgern