Cancun, Mexico

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Dec 12 - Dec 20, 2010

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Dec 20, 2010

Unsere Erlebnisse in Cancun und Umgebung, unserer letzten Station in Mexiko, lassen sich eigentlich kurz zusammenfassen: Wunderschöne Strände, die sehr vom (amerikanischen) Tourismus geprägt sind. Dominiert vom All-Inklusive Urlauber findet man in Cancun ein Strand- und Partyparadies, was vielleicht mit Mallorca in Europa vergleichbar ist.

Wir wären nur 2-3 Tage geblieben, wäre es nicht kompliziert gewesen ein Flugticket zur Weiterreise nach Kuba zu kriegen. Da man bei Air Cubana weder telefonisch noch per Internet buchen konnte, mussten wir bis zur Niederlassung in Cancun warten, bis wir den Flug buchen konnten. Selbst die war auch noch heftig versteckt. Erst nach anderthalb Tagen und vielem Durchfragen fanden wir sie schließlich. So mussten wir noch eine Woche länger warten, bis wir nach Havana fliegen konnten.

Wir nutzten die Zeit, die nahegelegenden Strandparadiese Playa del Carmen, Tulum (schönster Strand bisher auf der Reise) und Isla Mujeres zu besuchen. Dazu fanden wir richtig gutes Essen. Es lebe 100% Natural, eine Restaurantkette, die ausschließlich Biokost anbietet. Das wäre mal eine Idee für ein Franchise in Deutschland.

In der Planung der weiteren Zeit nach Mexiko gab es dann noch einen großen Wermutstropfen: Jamaica und die Karibik. Ursprünglich hatte ich geplant von Kuba zum nahegelegenden Jamaica und von dort aus dann zu den karibischen Inseln weiter zu reisen. Doch das wird nun wohl nicht passieren. Leider!

Die geballte Wucht von kubanischem Restriktionen (es gibt z.B. keine Fähre nach Jamaica und Flüge werden nur sehr teuer über Umwege nach Panama oder Kanada (!) angeboten), Hochsaison in der Karibik (beinahe alle Inner-Karibikflüge kosteten mehr als 500€), und Visa-Restriktionen (man kann auf Karibikinseln nur mit Ausreisenachweis einreisen, was ein spontanes Inselhopping unmöglich macht) machten mein geplantes Karibikabenteuer zunichte. Wie gern wäre ich den Spuren Jack Sparrow's aus Fluch der Karibik gefolgt.

Doch man kann nicht alles haben. Naja noch nicht. Ich denke die Karibik ist ein Ziel, dass man auch noch etwas später machen kann. Wenn man etwas mehr Geld mitbringt, in Ruhe alles planen kann, und dazu noch etwas urlaubsreifer ist. Karibik, sei gewiss, ich komme zurück.

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Weltwunder verpasst!
Dec 19, 2010

Als Highletzt für den letzten Tag hatten wir uns das Chitzen Itza aufgehoben. Diese Mayaruinenanlage nahe Cancun war am 07.07.07 zu einem der 7 neuen Weltwunder gewählt worden. Doch einmal mehr machte uns eine Falschauskunft das Reisen schwer. Man hatte uns gesagt, dass regelmäßig Busse fahren würden. Fahrzeit: 2 Stunden. Am Busterminal fanden wir heraus, dass weit weniger Busse fuhren, und die Anfahrt allein vier Stunden dauern würde. An einen entspannten Tagesausflug war da nicht mehr zu denken. Da es Juliet's Geburtstag war, entschieden wir uns gegen 8 Stunden im Bus und verpassten somit das Weltwunder Chitzen Itza.

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Abschluss Mexiko:
Dec 20, 2010

Route:
- Mexiko: Tijuana - Baja California - Guadalajara - Mexiko City - Oaxaca - Puerto Escondido - Mazunte - Palenque - Cancun

Strecke:
Geschätzt: 4750 km

Sightseeing Hightlights:
- Litschi-Frappuchino vs kein Strom und Wasser - die Kontraststadt Mexico City
- Strandparadies 1: Baja California
- Strandparadies 2: Puerto Escondido
- Strandparadies 3: Cancun und Umgebung
- Eine Nacht im offenen Dschungel: Palenque

Menschen:
Mehr noch als zuvor, die Erlebnisse waren vor allem von den Kontakten entlang der Reise geprägt. Zahlreiche Begegnungen, von Minuten bis Wochen, bleiben hängen. Wieder war ich zwar alleine reisend, aber selten allein. In Mexiko traf ich:

Mexikanischer Hollywoodtechniker sowie der Ich-hab-eine-Freundin-in-jeder Stadt Mexikaner, Ryan, die beiden anderen Motorradfahrer aus Australien und den Staaten, Felix, Viktor, Vanessa, Hostelbesitzer in Guadalajara, Tequilabrenner, Hakan, der Türke der gut im Fifa-spielen war, Mandy, die Partycrew des Tequila Hostels inkl. dem Argentinier, Aracely, Max, Habibe, Juliet, Miriam, Maca, Björn, Jono, der amerikanische Psychater, der Engländer mit Kubaproblemen, die fragwürdige Rezeptionistin in Mexico City Hostel, Nicole und Nancy, Das Kanadapärchen, den wiederkehrenden Australier, die Kolumbianerin mit der ich ein Zimmer strich, Die Puerto Escondido Crew um Marcelo, Gerardo, Ira, die beiden Schwedinnen, das finnische Paar, Maria die Surferin auf Lebenszeit, Theo, der deutsche mit roten Dreadlocks, Mito der ausgewanderte Ami, und vielen mehr, die Mazunte Crew um Livia, Vanessa, Laurel, Nicole, Anja, Sara die drei Thüringer, Kris, das Hostelpärchen Carlos und Eva, und vielen weiteren, die vielen, vielen Kontakte in Cancun - Belen, Vesselina, Florian, Isa, die beiden Pool-Amerikanerinnen, der Mexikaner aus Thale, die Argentinierin Pamela, der Pole Robert, der französische Partyboy Buba, der Japaner Yuichi, die beiden Australierinnen auf der Clubmeile, Gerardo plus Hochzeitsplanerfreundin und Blackberry, Fußballkids auf Isla Mujeres, der deutsche reisende Chauffeur, Vanessa, Alex, Mandys Freundin, die ich wieder traf, die miesigen Neuseeländerinnen,

und so viele mehr ...

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