Mexico City, Mexico

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Nov 27 - Dec 04, 2010

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Dec 04, 2010

Wer Mexico gesehen haben will, muss Mexico City gesehen haben. Diesen Satz habe ich einige Male gehört und gelesen. Eine der größten Städte der Welt, eine der gefährlichsten zugleich. Dort ist übrigens der reichste Mann der Welt geboren, Carlos Slim, und dort gibt es auch gigantische Slums ohne Zugang zu Strom oder Trinkwasser.

Aber deshalb kam ich nicht nach DF, wie die Stadt im mexikanischen Slang genannt wird (für Distrito Federal). In Mexico wollte ich Juliet treffen, meine australische Freundin, die ich im Auslandssemester in Frankreich kennengelernt hatte. Juliet wollte mich für einige Wochen auf der Reise begleiten. Wir hatten geplant Mexico, Kuba und Jamaica zusammen zu sehen.

Ich traf Juliet am Flughafen. Ohne voneinander zu wissen, hatten wir beide eine Flasche Tequila als Begrüßungsgeschenk mitgebracht. Dazu auch noch von der gleichen Marke - Jose Cuervo. Juliet war damit nach Björn die zweite Person, mit der ich einen längeren Abschnitt fest zusammenreisen sollte. Eine neue Etappe der Reise begann.

Doch in Mexico City traf ich nicht nur Juliet, sondern auch weitere Freunde, Habibe, Jono und Björn.

Habibe habe ich ebenfalls in Frankreich kennengelernt. Als waschechter Einheimischer zeigte sie uns die verschiedenen Facetten von Mexico - Kleine Märkte und Plätze wo Mexikaner (und nicht Touristen) abends zum Essen oder Tanzen hingehen. Oder verschiedene lokale Spezialitäten, wie zum Beispiel Mole, einer speziellen Sauce aus Chili, verschiedenen Gewürzen und etwas Schokolade, was ich sonst wohl nie probiert hätte. Warum? Es sieht aus wie Kuhfladen. Es war klasse einen echten 'Local' zu haben. So hatten wir viel besseren Zugang zur mexikanischen Kultur.

Dazu kam auch Jono. Jono war ein Australier, den ich in San Diego kennengelernt hatte. Er sagte, er sei nun im fünften Jahr (!) auf Reisen unterwegs, und hatte bereits große Teile Asiens, Europas und Nordamerikas bereist. Anders als viele andere, die ich traf, war Jono "Profireisender". Er wusste besser als jeder andere wie man aus seinem Budget das Meiste rausholen konnte. So trug er beispielsweise eine mit Klebeband zusammengeklebte Uhr oder pflückte eine Pampelmuse vom Baum um eine Mahlzeit zu sparen. Ein interessanter Einblick in einen Lebensstil, bei dem man weniger hat, aber dafür mehr zu erzählen.

Schließlich traf ich auch Björn wieder. Mein Reisegevatter aus den USA und bis dato mein engster Kontakt auf der Reise hatte mich in Mexico City eingeholt. Es war schön jemanden Bekanntes wiederzusehen. Mit Björn und Juliet verbrachte ich dann auch meinen Geburtstag. Der diesjährige Geburtstag war ungewöhnlich. Ich verbrachte ihn mit nur zwei Gästen, aber konnte dafür mehr denn je behaupten, dass ich mit meinem Leben sehr zufrieden bin, und mich freue, was das nächste Lebensjahr zu bieten hat.

Juliet, Björn, Jono und ich entschlossen uns die nächste Etappe gemeinsam anzugehen, und brachen gemeinsam zur Kolonialstadt nach Oaxaca auf.

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- der heftigste Verkehr den ich je gesehen habe
- der Smog war so extrem, dass sich das Atmen total plastisch angefühlt hat.
- wir sahen einen Dieb, der wohl etwas von einem Stand geklaut hatte, und wie um sein Leben ringend davon rannte. Seine Verfolger holten ihn ein. Es war nicht schön anzusehen.

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Ich buchte die erste Tour auf dieser Reise, und wahrscheinlich auch die letzte. Warum? Es sollte zu den Pyramiden von Teohituacan gehen. Doch dort waren wir lediglich 2 Stunden des ganzen Tages. Den Rest verbrachten wir in Gift Shops, überteuerten Restaurants und an sonst irgendwelchen Orten, die die Welt nicht braucht. Hier ein paar Fotos von dem Tag.

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11 days ago by Suelane

Not sure what you mean by demotion. It sohlud not be something to be ashamed of, if you're hinting at that. Everyone has to find out where they belong in life as to what they will do. Some just have to find out the hard way. As long as you learn from your past and apply it to your future then you're definitely doing the right thing.