Panama City, Panama

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Feb 07 - Feb 09, 2011

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Nur eineinhalb Tage verbrachte ich in Panama City. In dieser Zeit fand ich eine Stadt, die so gar nicht zum armen Mittelamerika passen wollte. Manche beschrieben sie als Miami des Südens. Die Stadt strotzte vor Lebensqualität, beeindruckenden Bauten und viel Reichtum.

In der kurzen Zeit besuchte ich die Altstadt mit imposantem Theater und Blick auf die Skyline, eine Shopping-Mall (es gibt Dinge, die mir nicht gefehlt haben) und natürlich den Grund für all diesen Reichtum, den Panamakanal.

Der Kanal selbst war nicht allzu spannend. Doch die Bedeutung dieses beeindruckenden Werkes menschlicher Ingenieurskunst ist immens. Sie hat die Welt kleiner gemacht. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts müssen Schiffe nicht mehr den Umweg über die Südspitze Südamerikas machen. So passieren etwa 15.000 Schiffe pro Jahr den 77 km langen Kanal. Der ganze Prozess ist hochkomplex und standardisiert. Es gibt sogar Kapitäne, die ausschließlich für die Durchfahrt durch den Kanal ausgebildet sind und nur hier arbeiten.

Die Maut für die Durchfahrt wird nach Gewicht und Volumen berechnet. Pro Container müssen etwa 50-80 USD gezahlt werden. Die teuerste Durchfahrt war 2008 (ca. 330.000 USD), die günstigste Durchquerung war 1928 (jemand schwamm durch den Kanal und zahlte 0.36USD).

Als ich dann vom Kanal zurück ins Hostel kam, war ich ordentlich überrascht. Da saß auf einmal Ryan, der Amerikaner, den ich Mexiko getroffen hatte. Mittlerweile 3 Monate war es her, dass wir uns dort kennengelernt hatten. Was für ein Zufall! Aber Ryan war nicht der erste, den ich einige hundert oder sogar einige tausend Kilometer weiter südlich wiedertraf.

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Schon einige Leute traf ich ganz unverhofft wieder. Neben Ryan war da Vanessa, eine Türkin, die auch in Cancun gewesen war, die ich in Bocas del Toro wiedergetroffen hatte. Zusammen waren wir dann weiter nach Panama City gereist. Nicole, eine Deutsche hatte ich in Mexiko getroffen und ein paar Wochen später auch wieder in Honduras.

Die Engländer Russell und Lorely hatte ich zuerst in Seattle und später in San Diego wieder gesehen. Paul, einem der 10 deutschen Austauschüler in Bocas del Toro lief ich in Panama City wieder über den Weg. Und den Amerikaner Jack, mit dem ich zwar nicht soviel zu tun hatte, habe ich in inzwischen schon in 4 Ländern seit Mexiko, immer rein zu fällig wieder getroffen. Die Welt der Backpacker ist doch echt klein…

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Route:
- Cancun - Belize City, Belize - Punta Gorda, Belize - Puerto Barrios, Guatemala - San Pedro Sula, Honduras - La Ceiba, Honduras - Roatan, Honduras - Tegucigalpa, Honduras - Managua, Nicaragua - San José, Costa Rica - Bocas del Toro, Panama - Panama City, Panama

Strecke:
- ca. 3450 km

Hightlights:
- Von Bus zu Bus zu Bus ... - Reisen durch viele kleine Länder, die alle recht selbstständig agieren
- Karibikparadiese Roatan, Honduras und Bocas del Toro, Panama
- Kontraste Arm und Reich, wie zum Beispiel Nicaragua und Costa Rica

Menschen:
Wie bisher, die Erlebnisse waren vor allem von den Kontakten entlang der Reise geprägt. Zahlreiche Begegnungen, von Minuten bis Wochen, bleiben hängen. Diesmal traf ich auf:

Spanische Schulamtsleiterin, Petra, George-Clooney-Typ Jeen, Deutsche auf der Fähre, Abzocker in Puerto Barrios, amerikanisch-mexikanisches Pärchen an der honduranischen Grenze, Nicole, ihren Iren, Antonia, Anja, den Mormonen aus den Staaten, der Russe Maxim, Leon, deutschen Tauchlehrer und Bootskapitän, zwei Norwegerinnen in Roatan, Juan-Jose, Maria-Jose, der etwas eigenartige Reisekarrieretyp in West Bay, Ryan und Bikerkollege (mehrfach), Vanessa, Kathleen, die deutschen Austauschschüler, Maor, Sagi, Mor und die anderen Israelis, die MondoTaito/Hostel Heike Hostel Truppe, die deutschen Suffskis in Bocas del Toro, der Wunschsingle, Schwulenpärchen aus Costa Rica, Schweizer Krankenschwester, viele Argentinier, sich verliebende Amerikanerin, Die Chile-Truppe, Surflehrer, Donna, Typ der mir ein Zelt schenkte, die zwei Kanadierinnen am Kanal, Matthew, der Norweger.

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