Playa del Amor, Mexico

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Nov 15 - Nov 15, 2010

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In der Nähe von Cabo San Lucas gibt es einen Strand, der so abgelegen ist, dass man ihn nur mit dem Boot erreichen kann. Der Strand der Liebe. Wir hatten viel gehört und wollten diesen so fantastisch beschriebenen Strand sehen. Gesagt getan. Wir (Felix, Vanessa, Viktor und ich - alles Deutsche) organisierten die Überfahrt.

Am Strand angekommen sahen wir einen wilden Kulturmix. Mexikaner, die für ein paar Peso Trinkgeld Touristen aus dem Boot halfen, Amerikaner in den Mitfünfzigern (die überhaupt größte Gruppe in ganz Baja), die die meiste Zeit mit Gruppenfotos verbrachten, Brasilianerinnen im Stringtanga, diskutierende Deutsche, und und und.

Der Strand selbst war dann überwältigend. Nach zwei Meeresseiten ausgerichtet, gab es auf der einen die badefreundliche Version, mit Samtstrand, Möglichkeiten zum Schnorcheln oder einfach nur Entspannung auf dem Handtuch. Auf der anderen Seite hingegen tobten die Wellen. Mit stattlicher Größe von vielleicht 3-4 Metern spülten sie lautstark ihre Wassermassen in den Sand.

Wir wagten uns vorsichtig in die Wellen, wurden das eine oder andere Mal erfasst, und spürten die Wucht des Wassers. Mit der Zeit lernten wir dann, wie man den Wellen ausweichen oder widerstehen kann.

Zum Abend hin kletterten wir dann noch ein wenig in den naheliegenden Felsen bevor es zurück ging. Das Boot, das versprach, uns um 18.00 Uhr abzuholen, war aber nicht da. Für 25 Minuten standen dann 4 nasse Deutsche in Badeklamotten am Strand, und hofften, dass jemand sie abholen würde. Schließlich kam dann doch noch ein letztes Boot und nahm uns mit zurück zum Festland.

Der Strand der Liebe war das Erlebnis absolut wert. Was wohl passiert wäre, wären wir an den benachbarten Strand gefahren, den Strand der Geschiedenen.

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