San Luis Obispo, California

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Oct 24 - Oct 28, 2010

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Das Auto war in Los Angeles abgegeben. Björn war inzwischen nach Hawaii geflogen. Wolfgang und Lisa, die wir nochmal kurz in Los Angeles trafen, blieben bei ihren Freunden in Santa Barbara. Und so war ich das erste Mal seit über 30 Tagen wieder für mich allein. In den USA hatte ich alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. Doch bevor ich in den Süden Richtung Mexico fuhr, wollte ich noch jemanden besuchen, den ich die ganze Zeit schon sehen wollte: Vanessa.

Vanessa und ich kannten uns aus dem Auslandssemester in Frankreich vor zwei Jahren. Wir hatten uns damals gut verstanden, und wie man das so oft zum Abschied sagt, uns gegenseitig eingeladen, falls sie mal in Deutschland oder ich in den Staaten sein sollte. Da ich nun in den Staaten war, beschloss ich, als letzte Etappe nochmal San Luis Obispo zu besuchen.

Wir trafen uns und verbrachten eine schöne Woche, die mit vielen kleinen Highlights gefüllt war. An einem Abend trafen wir ihre Kollegen aus einem kleinen Software-Startup zum Sushi essen und anschließendem Feiern und Film schauen (auch so kann IT sein). Am Tag darauf besuchten wir zwei ihrer Freunde, die 24 und verheiratet waren. Die beiden hatten bereits ihr eigenes Haus und Katze und Lebensweg und alles. Wow! Etwas womit ich lieber noch etwas warte. Am dritten Abend dann das komplette Kontrastprogramm, als wir einen ihrer Freunde besuchten, der Organisator einer Studentenverbindungsveranstaltung war. An dem Abend ging es darum, dass Neulinge bestimmte Tests bestehen mussten, um in die Verbindung aufgenommen zu werden. Dabei waren Sachen wie ein Basketballspiel 3 gegen 3, Beer-Pong Matches 2 gegen 2, alle 150 Pokemon aufzählen oder eine Mission bei GTA IV (Computerspiel) zu bestehen.

So lernte ich in dieser Woche drei völlig verschiedene Lebensstile in und um San Luis Obispo kennen. Nach einer ereignisreichen Woche verabschiedeten wir uns schließlich. Ich musste feststellen, soviel und gut wir die Zeit in Frankreich miteinander verbrachten, so unterschiedlich waren jedoch unser beider Leben inzwischen geworden. Nichtsdestotrotz war es schön, auch ganz weit weg von zu Hause Freunde zu haben.

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